Fachvortrag
mit Diskussion
Mönchengladbach:
Einkaufsstadt - Sportstadt - auch Kulturstadt?
Ein öffentliches Nachdenken über
die Auswirkungen eines ECE-Einkaufszentrums in der Mönchengladbacher
City
Donnerstag, 24. August 2006 im "Haus
Zoar"
Fachvortrag
"Kultur, Kommerz und die Identität
der europäischen Stadt"
Dr. Albrecht Göschel,
Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin;
Koordinator für das Projekt "Stadt 2030"
Podiumsdiskussion
mit folgenden TeilnehmerInnen:
"
Dipl. Ing. Walter Brune, Brune-Consulting GmbH, Düsseldorf
(angefragt)
" Dr. Albrecht Göschel (s.o.)
" Prof. Dr. Susanne Hauser,
Universität der Künste, Berlin
" Holger Grabmeister, Karstadt AG, Essen
" Dr. Hans Hoorn, Stadt Maastricht NL,
Leiter der Stadtentwicklung
Moderation:
Prof. Gerhard Comelli,
Stadtkulturbund Mönchengladbach e.V.
ECE
Handels- und Dienstleistungszentrum in Mönchengladbach-Stadtmitte
In
der City Mönchengladbachs soll ein Handels- und Dienstleistungszentrum
der Firma ECE-Projektmanagement entstehen. Zwei Standorte
stehen zur Diskussion: Das Areal um das ehemalige Stadttheater
an der Hindenburgstrasse oder das Areal Hans-Jonas-Park im
Berggarten.
Der Rat der Stadt am 1. Februar 2006 grundsätzlich beide
Standorte für die Errichtung des Handels- und Dienstleistungszentrums
zur Disposition gestellt. Dies geschah, ohne dass die unterschiedlichen
Auswirkungen eines solchen Zentrums hinlänglich untersucht
und öffentlich bekannt gemacht und diskutiert werden
konnten. Eine verantwortbare Stadtplanung ist aber ohne eine
fachlich fundierte Abschätzung der Folgen nicht möglich.
Der Stadtkulturbund möchte im Vorfeld der für September
dieses Jahres anstehenden Entscheidung für ein Handels-
und Dienstleistungszentrum an einem der beiden Standorte die
vielfältigen kulturellen Aspekte aufzeigen und diskutieren,
die zu berücksichtigen sind.
Kultur wird
vom Stadtkulturbund im weitesten Sinne verstanden - sie erstreckt
sich von der Berücksichtigung der stadthistorischen Substanz
über die Bewahrung wichtiger Grün- und Freiflächen
bis zur Gewährleistung eines lebendigen kulturellen Lebens
im Zentrum Mönchengladbachs.
Besonders
kritisch muss die angedachte Verwendung des Berggartens mit
den dort angesiedelten Kultureinrichtungen STEP, Musikschule
und Volkshochschule gesehen werden, deren Gebäude dem Handels-
und Dienstleistungszentrum weichen müssten.
Ein städtebaulicher
Wettbewerb aus dem Jahr 1971 (angestoßen von dem damaligen
OB Theodor Bolzenius) hatte vorgesehen, den Abteiberg als Bildungs-
und Kulturzentrum zu entwickeln. Der erste Bauabschnitt des
Museums Abteiberg und der Skulpturenpark sind die seither geschaffenen
kulturellen Zeugnisse. An die Ergebnisse des Wettbewerbs anknüpfend
wurde im Projekt "Mönchengladbach 2030" vorgesehen,
die historisch gewachsene Struktur behutsam weiter zu entwickeln
- beispielsweise durch die Wiederbelebung des Gladbachs am Fuße
des Abteiberges.
Von großer
Bedeutung ist jedoch auch die Ansiedlung kultureller Einrichtungen
auf dem Areal des ehemaligen Schauspielhauses an der Hindenburgstrasse,
wo nach der Zusammenlegung aller drei Sparten der Bühnen
im Theater Rheydt ein kulturelles Vakuum geschaffen wurde. Hier
ist noch der Beschluss des Rates aktuell, bei einer Bebauung
neben Handel und Dienstleistungen verpflichtend Raum für
die Kultur (als dritte Säule) vorzusehen.
oder
August 2006
"Wo
ist die dritte Säule geblieben?"
.
Berichterstattung über
die Fachtagung
"Mönchengladbach: Einkaufsstadt - Sportstadt,auch
Kulturstadt?"
Rheinische Post v. 26.Aug. 2006
August 2006
"Argumente
statt Machtspielchen "
Experten
diskutieren über Auswirkungen eines großen Einkaufszentrums
in der City. Der Stadtkulturbund hatte geladen, auch viele Politiker
kamen, um sich zu informieren
.
Berichterstattung über
die Fachtagung
"Mönchengladbach: Einkaufsstadt - Sportstadt,auch
Kulturstadt?"
Westdeutsche Zeitung v. 26.Aug. 2006
Denkt
der Stadtkulturbund auch an die Kultur?
Der
Stadtkulturbund lädt zur Podiumsrunde am Donnerstag ein
und die ist prominent besetzt
Vorberichterstattung
über die Fachtagung
"Mönchengladbach: Einkaufsstadt - Sportstadt,auch
Kulturstadt?"
Westdeutsche Zeitung v. 22. Aug. 2006
August 2006
"Kultur für alle"
Das kulturelle Engagement der Stadt beschränkt sich auf
wenige elitäre Einrichtungen. Dagegen wehrt sich der Stadtkulturbund,
der sich seit 1995 für ein breit gefächertes Kulturangebot
in allen Bereichen einsetzt.
Rheinische Post v. 7.Aug. 2006
August 2006
"Lobby-Arbeit an "kulturellen Baustellen"
Der Stadtkulturbund wird unter anderem aktiv in Sachen ECE-Großgalerie
in der Gladbacher City.
Westdeutsche Zeitung v. 5.Aug. 2006
Februar
2006
Mit
Hinweis auf die lokale Presseveröffentlichung in der RP
und der WZ stellt der Stadtkulturbund richtig
Januar 2006
"Centro
Berggarten": Widerstand wächst
Auch
der Stadtkulturbund ist dagegen.
Schwarz-Gelb will mit ECE einig werden. Favorit ist der Standort
Schauspielhaus.
Westdeutsche Zeitung v. 6. Jan. 2006
Januar 2006
Brief
des Stadtkulturbundes an alle Mitglieder des Rates der Stadt Mönchengladbach
zur Entwicklungsvereinbarung
zwischen dem ECE Projektmanagement und der Stadt Mönchengladbach