Den
Abschluss der Redebeiträge bildete die ausführliche
Information des Amtes für Stadtentwicklung mit sehr informativen
Graphiken und anderen bildlichen Darstellungen über den Anteil
von Kunst und Kultur in den Vorarbeiten insbesondere der Hochschule
Niederrhein.
In diesem Vortrag informierte Torsten
Stamm, Abteilungsleiter Stadtentwicklung bei der Stadt Mönchengladbach
die Gäste über die Ergebnisse des Bundesforschungsvorhabens
"Mönchengladbach 2030". In diesem Projekt wurden
mit Hilfe von Partnern aus Forschung und Wirtschaft und unter
intensiver Beteiligung der Bürger, Zukunftsvorstellungen
und Handlungsoptionen für die Stadt Mönchengladbach
entwickelt. Besonderes Augenmerk legte Stamm dabei auf die Ergebnisse
der im Rahmen dieses Projektes von der Hochschule Niederrhein
durchgeführten Bürgerbefragung und die darin beleuchteten
kulturellen Aspekte. So zeigte er anhand mehrerer Schaubilder
auf, welche Bedeutung die Kultur für die Identität Mönchengladbachs
hat und wie stark die Stadt Mönchengladbach und ihre kulturellen
Einrichtungen von den Bürgern umliegender Städte als
Anziehungspunkt und Grund für einen Besuch Mönchengladbachs
angesehen werden. Er unterstrich auch die Bedeutung des Museum
Abteiberg für die Attraktivität der Stadt und ihre positive
Außendarstellung. In einem weiteren Teil des Vortrages richtete
Torsten Stamm die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf den Aspekt
der Baukultur, den er als weiteren wichtigen Bestandteil eines
kulturellen Gesamtpaketes ansieht und verwies in diesem Zusammenhang
auf die Verantwortung jedes Einzelnen für die funktionale
und ästhetische Gestaltung des Stadtraumes hin. In seinem
abschließenden Statement wies der Stadtplaner noch auf die
als eine der Konsequenzen aus "Mönchengladbach 2030"
zwischenzeitlich erfolgte Kontaktaufnahme zwischen Stadtplanung
und Kulturverwaltung der Stadt hin, mit dem Ziel, Kultur- und
Stadtentwicklung in Zukunft enger zu verzahnen und stärker
gemeinschaftlich zu entwickeln. Erste Ansätze dazu seien
bereits gemacht, so Stamm, weitere werden in Kürze folgen.